Was ist ein perfekter Körper?
Und wie ich ihn für mich erreicht habe.
Was ist eigentlich ein perfekter Körper? Diese Frage hat mich letzte Woche unerwartet eingeholt.
Ich habe eine Ganzkörperanalyse gemacht: Muskelmasse, Fettanteil, Wasserverteilung, biologisches Alter. Am Ende schaut mich die Mitarbeiterin an und sagt:
„Du hast einen perfekten Körper. Das System hat keine Empfehlungen für dich.“
Objektiv. Messbar. Schwarz auf weiss Und igendwie hat dieser Satz in mir etwas ausgelöst.
Und genau darüber spreche ich in der neuen Folge von Soulful Nourishment. Du kannst sie dir entweder auf Spotify oder Apple Podcast anhören.
Wenn sich „perfekt“ innen nicht perfekt anfühlt
Denn die Wahrheit ist: In den letzten Monaten habe ich mich nicht immer so gefühlt. Ich habe mich wohlgefühlt, ja. Ich habe mich auch schön gefunden. Aber dieser ständige Vergleich, mit anderen Frauen, Kolleginnen, vor allem auf Social Media hat schon an mir genagt. Gedanken wie „nicht definiert genug“ oder „nicht dünn genug“ tauchen schneller auf, als man möchte. Und das, obwohl ich es besser weiss. Aber Wissen macht offensichtlich nicht immun. Wir können noch so reflektiert sein, aber wir sind trotzdem Menschen.
Perfekt für wen? Und wofür eigentlich?
Diese Begegnung hat dazu geführt, dass ich mir folgende Fragen stellte:
- Perfekt für wen?
- Perfekt wofür?
- Für den Blick von aussen oder für mein eigenes Leben?
Ich erinnere mich an Zeiten mit sehr niedrigem Gewicht und flachem Bauch. Und ehrlich gesagt: Ich war weder glücklicher, noch freier, noch entspannter.
Optik und Wohlgefühl gehen erstaunlich oft nicht Hand in Hand.
Meine persönliche Definition eines „perfekten” Körpers
Heute bedeutet ein perfekter Körper für mich etwas anderes:
- Funktion statt Optik: Ein Körper, der mich durchs Leben trägt. Stark, belastbar, alltagstauglich.
- Gefühl & Vertrauen: Ein Körper, auf den ich mich verlassen kann, ohne ständiges Gedankenkarussel (soll ich das, hätte ich bloss…).
- Freiheit: Essen ohne Angst. Bewegung ohne Zwang. Leben ohne permanentes Optimieren.
Ich möchte keinen Körper, den ich kontrollieren muss, sondern einen, der mit mir arbeitet.
Der perfekte Körper ist nicht das Ziel. Das Ziel ist eine entspannte Beziehung zu dir selbst. Denn genau dort verändert sich alles:
- dein Essverhalten
- dein Körpergefühl
- dein innerer Druck
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